Haltung

 

Temperaturbereich: 12°C - 20°C.

Geringfügig höhere oder niedrigere Temperaturen werden über kurze Zeit verkraftet. Gerade wärmere Temperaturen setzen die Tiere aber unter Stress und machen sie anfälliger für Krankheiten.

Eine möglich hohe Wasserhärte entspricht dem Habitat.

 

 

Wasserqualität: Ein zu hoher pH-Wert (zu viel Basen) ist für Axolotl und Pflanzen ebenso schädlich wie ein zu niedriger pH-Wert (zu viele Säuren). Für Axolotl ist ein pH-Wert zwischen 7 und 7,5 optimal, 6,5 - 8,0 ist möglich. Die Gesamthärte sollte bei 6 - 16°d.H. liegen. Durch den bakteriellen Zersetzungsprozess von Futterresten, Ausscheidungen und abgestorbenen Pflanzenresten wird das Wasser zusätzlich belastet.

Je nach pH-Wert werden ungiftiges Ammonium oder giftiges Ammoniak gebildet. Bei einem pH-Wert unter 7 bildet sich ausschließlich Ammonium bei höheren Werten immer stärker Ammoniak. Einen Gehalt an freiem Ammoniak von mehr als 0,2mg/l würde ich auch für Axolotl als bedrohlich ansehen. Bei solchen Belastungen sollte ein sofortiger Teilwasserwechsel vorgenommen werden.

Der Nitritgehalt sollte max. 0,5 mg/l betragen. Ab 0,5 mg/l sollte ein sofortiger Teilwasserwechsel durchgeführt werden.

Chemikalien wie Wasseraufbereiter und Starterbakterien sowie Pflanzendünger vertragen Axolotl nicht.

Das Aquariumswasser sollte gut durchlüftet sein. Die Sauerstoffsättigung im Wasser ist insbesondere von der Temperatur abhängt. Bei 20° C entsprechen etwa 9.195 mg/l Sauerstoff einer 100%igen Sättigung, bei höheren Temperaturen sinkt der Sauerstoffgehalt im Wasser.

Insbesondere verbrauchen Wasserbewohner und Bakterien den im Wasser gelösten Sauerstoff. Er diffundiert stets aus der Luft in das Wasser. Dabei kommt es besonders an der Oberfläche schnell zu einem Ausgleich der Konzentrationen und sauerstoffreiches Wasser sammelt sich an der Oberfläche.

Die oberen Schichten sind also relativ sauerstoffreich, das Wasser in den tieferen Schichten, wo sich die Axolotl nun einmal aufhalten, verarmt an Sauerstoff. Wird das Wasser jedoch umgewälzt, so kommt sauerstoffarmes Wasser aus den tieferen Schichten nach oben und kann ebenfalls Sauerstoff aufnehmen, der Konzentrationsausgleich im Wasser wird beschleunigt und das gesamte Wasservolumen kann sich mit Sauerstoff anreichern. Eine leichte Bewegung der Wasseroberfläche ist ein sicheres Zeichen für eine ausreichende Umwälzung.

Ein zusätzlicher Sauerstofflieferant im Aquarium sind die Wasserpflanzen die nach dem bekannten Prinzip der Photosynthese arbeiten. Bei ihrem Stoffwechsel fällt Sauerstoff an, den sie an das Wasser abgeben. Dieser Sauerstoff steht den Fischen und Bakterien zur Atmung zur Verfügung. Allerdings nehmen die Pflanzen während der Dunkelheit auch wieder Sauerstoff aus dem Wasser auf.

Die Stoffwechselvorgänge der Bakterien verbrauchen ebenfalls Sauerstoff. Ein Sprudelstein sollte im Aquarium daher zumindest nachts in Betrieb sein.

Junge Axolotllarven reagieren äußerst empfindlich auf Kupfer und Blei.

 

Becken und Einrichtung

Als Beckenmindestgröße wird ein Becken 100cm x 40cm für drei Tiere empfohlen. Hier sollten ihnen ausreichend Versteckmöglichkeiten (Steine, Röhren Höhlen) geboten werden.

Eine Heizung ist nicht erforderlich. Das Licht darf nicht zu hell sein (notfalls mit Schwimmpflanzen dämmen). Als Bodengrund ist besonders feiner Kies geeignet. Der Bodengrund sollte nicht gröber als 2 mm sein, da Axolotl beim Futterschnappen oftmals Bodengrund mit aufnehmen .